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Krankheitsbild

Anatomie Darm

Durchfall, medizinisch auch Diarrhöe genannt, kommt aus dem griechischen und bedeutet durchfliessen. In der Praxis spricht man bei mehr als 3 Stuhlgängen am Tag von Durchfall, wobei der Stuhl ungeformt ist und bei Erwachsenen ein Gewicht von 250 g pro Tag überschreitet. Damit verbunden ist oft ein unbeherrschbarer Stuhldrang, der für die Betroffenen meist das Hauptproblem darstellt.

 

Häufig ist Durchfall von Übelkeit, Erbrechen und Darmkrämpfen begleitet. Dabei handelt es sich im Prinzip um einen Schutzmechanismus des Körpers. Er will sich von schädigenden Keimen und Substanzen befreien. Wirkstoffe wie z. B. Loperamid, welche „den Darm lahmlegen“, wirken zwar schnell, unterbinden aber auch den Schutzmechanismus. Die Durchfallerreger bleiben länger im Darm.

Präparate mit Milchsäurebakterien, wie zum Beispiel Lactoferment®, sind unter diesem Aspekt sinnvoller. Sie ermöglichen eine schnellere Rückkehr zu normalen Stuhlgängen.

 

Chronischen oder immer wieder auftretenden Durchfällen können verschiedene Krankheiten zu Grunde liegen; sie gehören in ärztliche Abklärung.

 

Wie lassen sich akute Durchfälle behandeln?

 

Weitere Informationen zu Durchfall/Diarrhö finden sie auf sprechzimmer.ch